Zu den natürlichen Gelenkvitalstoffen gehören Glucosamin-, Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure. In einfach zu schluckenden Kapseln sind Glucosamin und Chondroitinsulfat gut untersucht und von der Europäischen Fachgesellschaft für Rheumaerkrankungen als eine Option bei Kniegelenkarthrose empfohlen. Glucosamin ist ein Aminozucker, der für die Anwendung bei Arthrose als Glucosaminsulfat verwendet wird. Glucosamin ist in praktisch jeder Zelle unseres Körpers zu finden. Glucosamin ist normalerweise Bestandteil unserer Nahrung und wird daraus auch vom Körper hergestellt. Diese Fähigkeit lässt mit zunehmendem Alter sehr nach. Außerdem sind Nahrungsmittel mit viel Knorpel und Bindegewebe (z.B. Schweinsöhrle, Schweineschwänzle oder Griebenschmalz) heute nicht mehr erwünscht und daher unbedeutend geworden. Das Angebot an Glucosamin aus der Nahrung ist somit in diese Richtung als unzureichend zu bezeichnen. Das hat die Folge daß der Gelenkknorpel nicht mehr richtig versorgt wird, seine Elastizität verliert und spröde wird. Dieser Prozess des Alterns nennt man Arthrose, der eigentlich unumkehrbar ist. Die Einnahme von Glucosamin kann die Symptome einer Arthrose (Schmerzen, Steifigkeit, Entzündung) lindern und die Weiterentwicklung verzögern oder sogar stoppen. Als wirksam haben sich in klinischen Studien Tagesdosen von 1500mg Glucosaminsulfat erwiesen.
Vorsorglicher Warnhinweis zur Einnahme von Chondroitin- und Glucosaminsulfat für folgende Personengruppen: